Am 23.05.2024 um 18:00 , hat die erste AR(T)REST Ausstellung im ehemaligen Amtsgerichtsgefängnis in Köpenick ihre Türen geöffnet.

Ich freue mich sehr , meine Künstlerkollegin Karin Stumpf für die gemeinsame Kuratoren Arbeit gewonnen zu haben und wir denken über weitere Ausstellungen in diesem Rahmen nach.

Das von uns gesetzte Thema Arrest –  gefangen sein, in sich, oder von außen- ist von insgesamt 18 Künstlern , auf vielfältige Weise reflektiert und ausgedrückt worden .

Mein Beitrag zu dieser Ausstellung waren Bilder, die in den letzten 4 Jahren zum Thema alltägliche Aggression entstanden sind.
Damit mache ich ein gern ausgespartes Thema bildhaft.        
Es war ein etwas surrealer , Comic-hafter und auch humorvoller Blick auf dieses Thema .                                                                                            


Unsere schöne und sehr gut besuchte Eröffnung am 23.Mai 2024


Berlin und seine Umgebung sind reich an Geschichte, die oft an verlassenen Orten wie dem ehemaligen Amtsgerichtsgefängnis in Berlin-Köpenick lebendig wird.

Dieses Gebäude, erbaut Ende des 19. Jahrhunderts, birgt eine düstere Vergangenheit, geprägt von den brutalen Folterungen von Juden, Kommunisten und anderen „Staatsfeinden“ während der Blutwoche im Juni 1933. Später diente es in der DDR als Jugendgefängnis und wurde schließlich zum Kostümfundus des Staatsfernsehens umfunktioniert. Heute ist ein Großteil des Komplexes verfallen, doch dank der Initiative der Kunstanstalt (KuKuK Berlin e.V.) erwacht das Gebäude zu neuem Leben und wird als künstlerischer Raum genutzt.

Die Ausstellung, organisiert von den Künstlerinnen Susanna Gyalokay und Karin Stumpf unter dem Titel AR(T)REST, verspricht eine vielseitige Darbietung lokaler und internationaler zeitgenössischer Kunst.

Die ehemaligen Zellen dienen dabei als inspirierende Kulisse, um Werke verschiedener Künstlerinnen und Künstler zu präsentieren.

Warum AR(T)REST? Der Begriff des Arrests symbolisiert die stark eingeschränkte persönliche Freiheit, die Enge und das Verlangen nach Flucht in die Freiheit.

Die Zellen des ehemaligen Gefängnisses, bieten den Künstlerinnen und Künstlern Raum, diese Gefühle der Einschränkung und des Freiheitsentzugs in ihren Werken zu reflektieren. Von gegenständlicher Malerei über abstrakte Skulpturen bis hin zu konzeptuellen Installationen und Performances nutzen die Künstlerinnen und Künstler eine Vielzahl von Medien.

12555 Berlin/Köpenick

Seelenbinder Strasse 26

Die Vernissage wird am 23. Mai 2024 18:00 Uhr, von Dr. Ulrike Bröcker eröffnet und von Max Hacker musikalisch begleitet.

Donnerstag bis Sonntag von 16:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.

Sie sind herzlich eingeladen, diesen einzigartigen künstlerischen Raum zu entdecken und sich mit den vielschichtigen Themen von Enge, Freiheit und Flucht auseinander zu setzen .